Samstag, 1. Dezember 2007

Nacht und Tag im Nichtsdenken

Das Fenster stand noch offen, die letzten Züge des Tags kamen in das Haus geweht. Sie schaute aus dem Fenster, der untergehende Sonne entgegen, schon jetzt vermisse sie die wärme. Doch heute in der Kälte der Nacht würde sie es wagen, die Dunkelheit würde ihr Schutz geben. Das Gedachte musste endlich ausgesprochen werden. Die Tage und die Nächte des Denkens sollten nun Vorrübeziehen, wie die letzten sichtbaren Wolken am Himmel. Den Schlüssel in der Hand, die Dunkelheit im Rücken setzte sie sich ins Auto. Viele Stunden vergingen, die Nacht hatte schon den Mond freigegeben, der Schnee fiel lautlos auf das Autodach. Wo sind nur die Nächte und die Tage des Nichtsdenken geblieben, fragte sie sich im Schutze der Dunkelheit. Dann stiegt aus dem Auto aus und ging zurück ins Haus. Wieder war die Nacht unruhig, abermals wünschte sie sich die Nächte und die Tage des Nichtsdenkes herbei. Morgen, Morgen werde ich es wagen!

Kommentare:

Gutschi hat gesagt…

Gestern war heute noch morgen...

Jhech'ha Donm hat gesagt…

Bist due wieder verliebt?

hilk hat gesagt…

du hast mich schon lange nicht mehr angerufen...